Fortbildungen

Ausbildung zum/zur DeeskalationstrainerIn 2019 - INNSBRUCK

D1901

Multiplikatorenausbildung im deeskalierenden Umgang mit betreuten Menschen

Notwendigkeit eines Professionellen Deeskalationsmanagements

In allen Systemen der Sozial- und Gesundheitsinstitutionen (Psychiatrien, Krankenhäuser, Heime, Jugendhilfen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Rettungsdienste, Sozialämter, Schulen etc.) ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten aggressiver Verhaltensweisen und angespannter Situationen deutlich erhöht. Daher besteht dort eine besondere Notwendigkeit, sich mit der Entstehung von Gewalt und Aggression auseinander zu setzen und alle Möglichkeiten der Deeskalation zu nutzen, um psychische oder physische Beeinträchtigungen oder Verletzungen von betreuten Menschen und von Mitarbeitenden zu verhindern. Da aggressive Verhaltensweisen eines betreuten Menschen in der Regel durch eine innere Not (Krankheit, Stress, Angst etc.) verursacht und/oder durch strukturelle Gewalt oder andere institutionelle Gegebenheiten ausgelöst werden, haben die Institutionen eine besondere Verantwortung, professionell mit dieser Thematik umzugehen. Die Minimierung von Gewalt und der optimale Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen betreuter Menschen sind zudem ein wichtiges Kriterium der Zertifizierung im Rahmen des modernen Qualitätsmanagements und ein unverzichtbarer Beitrag zur Unfallprävention am Arbeitsplatz.

Das Präventionskonzept
„Professionelles Deeskalationsmanagement“ (ProDeMa®) ist ein patentiertes, umfassendes, praxisorientiertes, evaluiertes und erfolgreiches innerbetriebliches Präventions-, Handlungs- und Trainingskonzept mit zurzeit über 2200 ausgebildeten Trainer*innen in über 1100 Institutionen in Deutschland, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Südtirol.
Die Sicherheit der Mitarbeitenden vor psychischen oder physischen Verletzungen durch An- oder Übergriffe von betreuten Menschen und die Qualität in der Betreuung, Begleitung, Pflege bzw. Behandlung von Klient*innen mit aggressiven oder herausfordernden Verhaltensweisen sind die beiden zentralen Ziele des Konzepts.
Die wichtigsten Inhalte des Konzepts lassen sich auf sieben Deeskalationsstufen (DS) abbilden...
weitere Informationen, Termine und Anmeldung: hier

Termine:

26.09. + 27.09.2019
28.10. – 30.10.2019
16.12. – 18.12.2019
30.01. + 31.01.2020
12.03. + 13.03.2020
Haus der Begegnung der Diözese Innsbruck
Rennweg 12
6020 Innsbruck (A)

Supervision:
14.09.2020
01.03.2021

Ausbildung Deeskalationstrainer*in für den Fachbereich Menschen mit Behinderung

Preis:
Die Ausbildungskosten betragen € 3.600.- (+ 20% Mwst.), zzgl. € 230.- (+ 20% Mwst.) pro Supervision. In diesen Kosten sind Seminarverpflegung, alle Ausbildungsmaterialien, individuelle Begleitung durch Co-Trainer*innen sowie eine DVD mit Lehr- und Unterrichtsmaterialien enthalten. Die Ausbildungskosten werden gemäß zugesandter Rechnung vor Beginn des 1. Ausbildungsblocks bzw. vor Beginn der jeweiligen Supervision überwiesen. Auf besonderen Wunsch der Institution, können die Zahlungstermine auf Grund von Budgetierungsbedingungen nach Absprache, verschoben werden.

Anmeldung:
nur über das Anmeldeformular - keine Online-Anmeldung möglich!

weitere Informationen, Termine und Anmeldung: hier

Do, 26.09.2019 bis Fr, 13.03.2020 D1901

Veranstaltungsort

Haus der Begegnung der Diözese Innsbruck, Rennweg 12, 6020 Innsbruck (A)
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Institut für professionelles Deeskalationsmanagement Gerd Weissenberger Bahnhofstraße 52 D-73329 Kuchen Telefon: +49 (0) 7331-946 786-0 Fax: +49 (0) 7331-946 786-9 Mail: info@prodema-online.de https://prodema-online.de/home/