Fortbildungen

Die Hoffnung in der Wiederholung - Übertragungsphänomene im pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeld

Menschen in helfenden Berufen kommen regelmäßig in Situationen, in denen sie mit den unterschiedlichsten Emotionen ihrer KlientenInnen konfrontiert werden. In dieser Konfrontation mit Emotionen wie Angst, Wut, Sympathie, Antipathie, Trauer, Aggression, Zuneigung und Freude übertragen KlientInnen vergangene Erlebnisse und Beziehungen auf BetreuerInnen. Diese Übertragung bedeutet für beide Seiten eine große Herausforderung. Gleichzeitig aber kann sie bei bewusstem Erkennen eine wichtige Chance für den weiteren Verlauf der Zusammenarbeit darstellen.

Ziele:
Bewusstseins- und Reflexionsmöglichkeiten im Umgang mit Übertragung zu erarbeiten und zu zeigen, wie es den BetreuerInnen gelingen kann, Übertragungsphänomene zu erkennen, zu verstehen und einen respektvollen und professionellen Umgang damit zu finden.

Übertragung ist das Erleben von Gefühlen, Trieben, Einstellungen, Phantasien, und Abwehr gegenüber einer Person in der Gegenwart, die zu dieser Person nicht passen, sondern eine Wiederholung von Reaktionen sind, welche ihren Ursprung in der Beziehung zu wichtigen Figuren der frühen Kindheit haben und unbewusst auf Personen der Gegenwart verschoben werden.
H.G. Trescher, 1990


Zielgruppe:
Menschen, die direkt in Kontakt zu KlientInnen stehen, BetreuerInnen, PädagogInnen, FachsozialbetreuerInnen, …

Termin: Fr., 20. November 2020, 09 - 18 Uhr (8 UE)

Ort: Mosaik GmbH, Wiener Straße 148, 8020 Graz

Teilnahmegebühr: € 150,00 inkl. 10% Ust., inkl. Pausengetränke

Veranstaltungsort

Mosaik GmbH, Wiener Straße 148, 8020 Graz

Geschäftsführerin einer Jugendhilfe Einrichtung in Wien, Sozialpädagogin; Lehrbeauftragte an der Medizinischen Universität Graz; freiberufliche Supervisorin; Trainerin im Bildungsbereich für Erwachsene, Organisationsberatung und Angehörigen – Coaching; www.bissmann.at