1. Symposium
Theorie und Praxis im Dialog

 

„Schutzräume schaffen: Gewaltprävention und Handlungssicherheit für Fachkräfte“



Ein Rückblick:
 

Nach einer kurzen Dankesrede durch die Geschäftsführung der Mosaik BuK GmbH übernahm die Moderatorin Angelika Schadler, BSc die offizielle Begrüßung und leitete das doch schwierige Thema ein. Sie übergab danach das Wort an den ersten Referenten, MMag. Thomas Plautz, ehemaliger Geschäftsführer des Kinderbüros, mit seinem Impulsvortrag „Gewaltprävention - eine gewaltige Herausforderung“. In seinem Beitrag ging es um die „Bausteine“ zum Thema Gewalt und Gewaltschutz und wie schnell unachtsames Handeln die Stabilität des Systems gefährden kann. 

Ihm folgte Christine Wurzer, BA MA, Mitarbeiterin des VertretungsNetz – Erwachsenenvertretung mit ihrem zweiten Impulsvortrag „Kann ich 20 Euro?“, um den Bogen von Kindern und Jugendlichen zu Erwachsenen zu schlagen. Sie erklärte welche Aufgaben die Erwachsenenvertretung übernimmt und wie das Erwachsenenschutzgesetzt Personen mit Erwachsenenvertretung vor struktureller und ökonomischer Gewalt schützen soll.

Nach einer kurzen Snackpause fuhr Günther Ebenschweiger, Experte für Präventions-Themen und Polizist im Ruhestand mit seinem Impulsvortrag zum Thema „Wenn die Seele ein Pflaster braucht!“ fort. Er ging dabei auf das Thema Mobbing ein und beleuchtete die Hintergründe sowie Phasen von Mobbing und gab Impulse zur Hilfestellung. 

Mag. Barbara Schwarz, Richterin am Landesgericht für Strafsachen Graz und Leiterin der Medienstelle schloss die Vortagsrunde mit ihrem Impulsvortrag „Wenn Gewalt angezeigt wird: Einblicke in das österreichische Strafrecht“ ab. Sie behandelte das schwere Thema mit viel Humor und erklärte sachlich was passiert, wenn Prävention nicht hilft und Gewalt passiert.

Nach den vielen Impulsen und Informationen wurden in den Arbeitsgruppen gezielte Fragen erarbeitet, welche in weiterer Folge in einer Podiumsdiskussion mit den Expertinnen und Experten zum Thema beantwortet wurden. Das reich gedeckte Buffet lud zum Abschluss noch zum gemütlichen und zwanglosen Austausch ein.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmenden, den Referentinnen und Referenten als auch der Moderation für ein gelungenes erstes Symposium, dem noch viele weitere folgen sollen.