Das Konzept der Basalen Stimulation unterstützt wahrnehmungsbeeinträchtigte Menschen in ihrer Kommunikation und ihrer Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen. Durch unterschiedliche
Wahrnehmungsangebote werden diese Menschen über ihre Sinnesorgane auf positive Weise gefördert.
Der Basiskurs vermittelt über drei Tage praxisnah wie Kommunikation, Bewegung und Wahrnehmung die zentrale Rolle bei beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen spielen und wie man
anhand einfachster Angebote die Lebensqualität erheblich verbessern kann. Durch Eigenerfahrung spüren die Teilnehmenden wie man Muskelspannung reduziert, Eigenbewegung fördert, einen Dialog ohne Sprache anregt, Atmung vertieft usw.
Ziele:
Die TeilnehmerInnen erwerben grundlegendes Wissen über das Konzept der Basalen Stimulation® und dessen Bedeutung für die Arbeit mit Menschen mit hohem Assistenzbedarf. Dabei entwickeln sie ein besseres Verständnis für die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen von Menschen mit hohem Assistenzbedarf und lernen, wie sie elementare Kommunikationsformen einsetzen können, um mit Menschen mit Beeinträchtigung in Kontakt zu treten und deren Bedürfnisse zu erkennen.
Zusätzlich erfahren sie, wie sie körperbezogene Anregungen gezielt einsetzen können, um die Wahrnehmung und das Wohlbefinden der Betroffenen zu fördern. Sie erarbeiten Strategien, um den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigung durch Basale Stimulation® zu bereichern. Sie lernen Techniken kennen, die es beeinträchtigten jungen Menschen ermöglichen, sich selbst zu spüren und ihre Identität zu stärken.
Zielgruppe:
Fachkräfte aus sozialpädagogischen, heilpädagogischen, pflegerischen, therapeutischen Arbeitsbereichen, sowie Angehörige und Interessierte
Termine:
Mi., 08. April 2026 + Di., 12. Mai 2026 + Di., 16. Juni 2026
jeweils 08:30 - 16:30 Uhr (24 UE)