Kinder und Jugendliche, die Traumata erlebt haben, reagieren oft mit auffälligem, unverständlichem Verhalten oder klinischen Symptomen. Um der Entwicklung von massiven Verhaltensauffälligkeiten oder schwerwiegenden Persönlichkeitsstörungen entgegenwirken zu können, sind Fachkräfte gefordert, diese Zeichen richtig zu verstehen und Schritte zur konstruktiven Verarbeitung der belastenden Situationen einzuleiten. Dieses Seminar frischt Ihr Basiswissen zum Thema Trauma auf und verknüpft die theoretischen Grundlagen mit Fällen aus der Praxis und ist daher für Teilnehmende verschiedener Disziplinen geeignet. Theoretische Modelle und Methoden werden anhand zahlreicher Fallbeispiele analysiert, bearbeitet und diskutiert. Der Fokus wird dabei auf das Kindes- und Jugendalter gelegt. Sie lernen die typischen Belastungsreaktionen sowie vorhandenen Ressourcen erkennen und erfahren mehr über den richtigen entwicklungs- und altersadäquaten Umgang mit Betroffenen.
Methoden:
- Einführung in theoretische Grundlagen & Modelle;
- aktuelle Erkenntnisse;
- Fallbeispiele und praktische Impulse;
- Transfer in den Alltag;
- Reflexion & Feedback;
- Austausch & Diskussion.
Ziele:
- Erwerb grundlegendes Wissen zur Definition, Klassifikation und Arten von Trauma und deren Modelle;
- Auseinandersetzung mit Traumareaktionen und -folgestörungen;
- Trauma & Stress/Gedächtnis;
- Verstehen von altersbedingten Faktoren und kulturellen Einflussfaktoren;
- Vorstellung therapeutischer Verfahren & Interventionen;
- EMDR zur Unterstützung in der Traumabehandlung;
- Tipps für die Praxis.
Zielgruppe:
PädagogInnen, psychosoziale MitarbeiterInnen, PsychologInnen, die ihr Wissen auffrischen möchten und Interessierte.
Termin: Mi., 25. November 2026
09 - 17 Uhr (8 UE)