Die Suchterkrankung eines oder beider Elternteile hat immer Auswirkungen auf das gesamte Familiensystem. Kinder aus suchtbelasteten Familien sind oft in ihrer körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklung erheblich beeinträchtigt. Es besteht ein deutlich höheres Risiko, selbst an Sucht zu erkranken. Es gilt frühzeitig mit der gesamten Familie am Kindeswohl orientierte Lösungswege auszuloten, Ressourcen zu mobilisieren, entsprechende Hilfen anzubieten und zu begleiten. Erfahren Sie mehr über theoretische Grundlagen, Dynamiken und Lebensrealitäten von suchtbelasteten Familien sowie die Möglichkeiten und Grenzen des eigenen beruflichen Handelns. Die eigenen Erfahrungen und deren Wechselwirkungen zum beruflichen Handeln werden reflektiert.
Ziele:
- Einführung in Suchterkrankungen und österreichische Fallzahlen;
- Bedeutung von Suchterkrankungen im familiären Kontext;
- Arbeit mit suchtkranken Familien;
- Kindeswohlgefährdung und sozialpädagogische Familienhilfe;
- „Typische“ Familienstrukturen, Regeln und Dynamiken bei Suchterkrankungen;
- Co-Abhängigkeit und Enabler;
- altersspezifische Aspekte;
- Gespräche mit suchtkranken Familien führen;
- die Bedeutung von Resilienz;
- Buch- und Arbeitstipps.
Zielgruppe:
PädagogInnen, psychosoziale MitarbeiterInnen, PsychologInnen und Interessierte.
Termin: Di., 10. März 2026
14 - 18 Uhr (4 UE)
Die aktive Teilnahme mit Kamera und Mikrophon/Chat wird bei unseren Webinaren vorausgesetzt.