Das innere Kind braucht ein Zuhause: Das Psychotrauma und die neuen Wege der Trauma-Verarbeitung
Sind belastende oder schädigende Ereignisse zu massiv, kommt es zur Dissoziation (Abspaltung) mit einer Kaskade von körperlichen und psychosozialen Auswirkungen: der gesamte Mensch in all seinen Lebensbezügen wird erschüttert - wir sprechen von Traumatisierung (Trauma: griechisch: Wunde).
Die Traumatologieforschung liefert heute das Wissen zu den bekannten Phänomenen in der Praxis. Die Traumatherapie stellt die Methoden zur Verarbeitung der Traumata zur Verfügung und gilt als sehr effizient. Das Ziel der Traumatherapie ist, die dissoziativen Teile zu finden und diese in das heutige Gewordensein wieder einzuarbeiten, damit die Entwicklung zu einem freien, selbstbestimmten Leben nicht behindert wird.
Methoden:
Das Seminar bietet:
•• einen theoretischen Teil: Traumatologieforschung) und
•• einen praktischen Teil: Beziehungsaufnahmezu den „Traumateilen“: „Heimholung“ der dissozierten „Ichs“ (Ego-states), Auflösung der verinnerlichten negativen Stimmen (Täterintrojekte) und Befreiung von „eingefrorenen“ Aggressionen.
•• Außerdem werden wir Fallbeispiele besprechen.
Ziele:
Vertieftes Wissen über psychische Traumatisierung und Einführung in die Traumatherapie und deren Methoden der Trauma-Verarbeitung.
Zielgruppe:
PsychologInnen, PädagogInnen, SozialpädagogInnen, medizinisches Fachpersonal, JuristInnen; interessierte Personen, die mit Opfern und TäterInnen arbeiten.
Termin: Do. + Fr., 08.+09.04.2027
Dauer: 09:00 - 17:00 Uhr, 16 UE
Do, 08.04.2027, 09:00 Uhr bis Fr, 09.04.2027, 17:00 Uhr
328,00
€ 410,00
S2707
16 UE
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Veranstaltungsort
Mosaik GmbH, Wiener Straße 148, 8020 Graz, Seminarraum 4
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