WEBINAR: Die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung in der ICD-11: Diagnostik und Behandlung im Kindes- und Jugendalter

Dass wiederholte Gewalterfahrungen, Trennungs- und Verlusterlebnisse, emotionale Vernachlässigung und die Missachtung grundlegender Bedürfnisse in der frühen Kindheit schwerwiegende Entwicklungsprobleme verursachen können, ist hinreichend bekannt.
Betroffene Kinder entwickeln häufig Verhaltensprobleme, leistungsbezogene Schwierigkeiten, unspezifische Ängste und weitere emotionale Auffälligkeiten. In der Adoleszenz können Affekt- und Impulskontrollstörungen, ein instabiles und überwiegend negatives Selbstbild und massive Beziehungsprobleme klinisch bedeutsam werden.
Mit dem Störungsbild „kPTBS - komplexe Posttraumatische Belastungsstörung“ in der ICD-11 steht für diese Entwicklungstraumafolgestörungen nun eine neue diagnostische Beschreibung zur Verfügung. Im Webinar werden die diagnostischen Merkmale der kPTBS, differentialdiagnostische Abgrenzungen und Behandlungszugänge erarbeitet.

Methoden:
 Vermittlung relevanter Inhalte, Diskussion, Gruppenübungen, des Weiteren werden Behandlungsvideos eingesetzt. Eine aktive Teilnahme und die Reflexion eigener beruflicher Erfahrungen wird ausdrücklich gewünscht und angeregt.

Ziele:
Im Webinar werden die Kriterien und die Anwendbarkeit dieser neu in die ICD-11 aufgenommenen Diagnose und ebenso differentialdiagnostische Abgrenzungen diskutiert. Zudem werden praxisorientiert Behandlungszugänge für die unterschiedlichen Alterspannen der kindlichen und adoleszenten Entwicklung erarbeitet.

Zielgruppe:
PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ÄrztInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen.

Termin: Fr., 01.10.2027
Dauer: 09:30 - 14:30, 5 UE
Fr, 01.10.2027 119,20 € 149,00 SO2713 5 UE
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Dipl.-Psych. Thomas Kämpfer
Steiermark, AT - Klinischer und Gesundheitspsychologe (BMFG); Ausbildungen in Säuglings-Kleinkind-Elternberatung/Psychotherapie; Klinischer Hypnotherapie; Supervision, Coaching und psychodynamische Organisationsentwicklung, …; aktuell Leitung des psychosozialen Beratungszentrums GU-Nord; berufliche Tätigkeiten u.a. als Stationspsychologe und anschließend Leitung einer kinder- und jugendpsychiatrischen Institutsambulanz und Schreiambulanz; Leitung des Kinderschutzzentrums Graz; Auslandstätigkeit im Kosovo; Vielfältige Vortrags- und Fortbildungstätigkeit im kinder- und jugendpsychiatrischen und klinisch-psychologischen Bereich