Die ärztlichen Aufgaben bei der Betreuung von Autismus-Spektrum-Störungen betreffen sowohl diagnostische als auch therapeutische Aspekte. Die Diagnose erfolgt klinisch nach standardisierten international gebräuchlichen Diagnosemanuals (DSM 5, ICD 11). Hier haben sich im letzten Jahrzehnt gravierende Änderungen ergeben. Auch differentialdiagnostische und komorbide Störungen sind zu erfassen. Die medikamentöse Behandlung ist unspezifisch und orientiert sich an den Symptomen wie zum Beispiel aggressives und autoaggressives Verhalten. Die neurobiologischen Besonderheiten von ASS werden erörtert um die Zusammenhänge psychopharmakologischer Wirkungsmechanismus besser verstehen zu können. Dies wird an praktischen Beispielen präsentiert.
Zielgruppe:
Personen, die sich beruflich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer ASS befassen.
Termin: Di., 13. Oktober 2026
15:30 - 18:30 Uhr (3 UE)